Bergbau virtuell - Welterbe digital erleben

Da die mittelalterlichen Bergwerke von Dippoldiswalde für Besucher nicht zugänglich gemacht werden können, sind sie mithilfe moderner digitaler Technik im und um das MiBERZ erkund- und erlebbar. Die Bausteine des digitalen Informationssystems – auch aus dem Bereich der virtuellen Archäologie – sind hier kurz vorgestellt.

Fahren Sie virtuell in ein hochmittelalterliches Bergwerk ein und greifen selbst zum digitalen Schlägel und Eisen! Foto: Silvio Dittrich
Im MiBERZ erlebbar

Die VR-Station

Hinweis: Unsere VR-Station ist aktuell aufgrund von Wartungsarbeiten außer Betrieb.

Ausgerüstet mit VR-Brille und Controller, kann der Museumsbesucher selbst zum digitalen Gezähe greifen und Silber im virtuellen Bergwerk abbauen.  So werden die verborgenen, europaweit einzigartigen, mittelalterlichen Bergwelten von Dippoldiswalde für jedermann erlebbar gemacht. Die komplett künstlich geschaffene Welt basiert auf den Forschungsdaten der Montanarchäologen beim Landesamt für Archäologie Sachsen und wurde im Rahmen des internationalen VirtualArch-Projektes umgesetzt. 

Zusammen mit der Software-Entwicklungsfirma GTV – Gesellschaft für Technische Visualistik wurde ein Konzept erarbeitet, mit denen Museumsbesucher ohne Betreuung in die virtuelle Realität abtauchen können.

Der Mediaguide des MiBERZ
Im MiBERZ erlebbar

Der Mediaguide für Erwachsene und Kinder

Direkt am eigenen Smartphone oder am ausleihbaren Tablet erhalten Besucher tiefergehende Informationen zu den ausgestellten Objekten,  Animationen,  Audio- und Videodateien sowie originale Fundfotos ergänzen den Museumsbesuch.

Dazu führt Frieder (im Bild rechts) unsere kleinen Besucher auf der integrierten Kinderebene durch die Ausstellung, erzählt über sein Leben in der Bergstadt und erklärt die Objekte im Museum.

>> Hier gibt’s auch ein paar Ausmalbilder mit Rätseln für zu Hause.

Frieder_Kratze und Lampe_online

Virtuelle Tour durchs MiBERZ

Werfen Sie bereits von zu Hause aus einen Blick ins MiBERZ! Im Herbst 2019 wurden die Museumsräume mithilfe des automatischen 360°-Aufnahmesystems piXplorer 5oo (pix500.net) durch die Dr. Clauß Bild- und Datentechnik GmbH digitalisiert, und können ab sofort von zuhause aus besucht werden.